Am Tag des offenen Denkmals auf
Schloss Büchold lenkten wir den Blick auf das zweitälteste Baudenkmal im Dorf.

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Dialekt bewahren und leben

Früher war es üblich, dass in den Familien Dialekt gesprochen wurde. Heute liegt die Altersgrenze derer, die Dialekt im Alltag sprechen, bereits zwischen 40 und 50 Jahren. Die jüngere Generation spricht selber kaum noch Dialekt und wächst auch größtenteils ohne Dialekteinfluss auf. 

Dialekt zu leben, soll und kann nicht zum Dogma erhoben werden. Um aber dem rasanten Umbruch der letzten 30 Jahre etwas Bewahrendes entgegenzustellen, soll damit begonnen werden, den Rest baurischer Lebensart, der in weiten Teilen Unterfrankens seit Generationen das Leben bestimmt hat, zu bewahren. Unser Verein macht sich dies zur Aufgabe:

• Kräfte bündeln, Mundart-, Bild-, und Wortsammler in einem Netzwerk zusammenbringen
• Historische Organisationen wie Feldgeschworene oder Schäfereigenossenschaften dokumentieren
• historische Bilder aus privaten Beständen sammeln und bewahren
• die Zusammenarbeit mit dem UDI intensivieren
• Wissen um die umgebende Natur vermitteln – (BUND Oberes Werntal)
• Bewahrung der baurischen Küche
• Geschichten erzählen lassen
• Wortsammlung anlegen
• Mundartdichtung archivieren
• besonders die Jugend spielerisch an den heimischen Dialekt heranführen

Wenn die Alten erzählen

Freilandmuseum Fladungen
Vom 2. Juli bis 5. November 2017 können
Sie die Wanderausstellung "Wenn die Alten
erzählen – Dialekt und Lebensart in Unter-
franken" im Freilandmuseum Fladungen
besuchen.

Zur Ausstellung

Der Verein und das UDI

Prof. Dr. Klein und Frau Dr. Fritz-Scheuplein
Die Arbeit unseres Vereins wird vom unterfränkischen Dialektinstitut der Universität Würzburg sprachwissenschafftlich begleitet.
Unser ganz besonderer Dank gilt hier Herrn
Prof. Dr. Klein und Frau Dr. Fritz-Scheuplein.

Unterfränkisches Dialektinstitut

Dialektbeitrag im BR

TVTouring
Am 12. November 2016 sendete der
Bayerische Rundfunk auf BR-Heimat den
Mundart-Beitrag "Jäger, Sammler und Pfleger
des Dialekts". Wir durften die Arbeit des
Dialektvereins in dem Bericht vorstellen.

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